Hauptgerichte
Entdecke die großen Klassiker der mexikanischen Küche – von Mole Poblano und Cochinita Pibil bis hin zu Chiles en Nogada, Pipian Verde und Carne Asada. Diese Hauptgerichte bringen kräftige Saucen, traditionelle Gewürze und besondere Zutaten auf den Teller – ideal für alle, die Mexiko richtig genießen möchten.

Mole Poblano – Komplexe Sauce aus Schokolade, Chili und Gewürzen mit Huhn
Zutaten (für 4 Personen):
1 kg Hähnchenteile (z.B. Hähnchenschenkel oder -brust)
2 getrocknete Ancho-Chilis
2 getrocknete Mulato-Chilis
2 getrocknete Pasilla-Chilis
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Zimt
1/2 TL Nelken
1/2 Tasse dunkle Schokolade (gehackt)
1/4 Tasse Erdnüsse (geröstet)
1/4 Tasse Sesamsamen
2 Tomaten (gebraten und gehackt)
1 Zwiebel (grob gewürfelt)
2 Knoblauchzehen (gehackt)
1 TL Salz
1 EL Zucker
4 Tassen Hühnerbrühe
1 TL Pflanzenöl
Vorbereitungszeit:
20 Minuten für das Einweichen der Chilis und das Vorbereiten der Zutaten.
Kochzeit:
1,5 Stunden für die Zubereitung der Sauce und das Kochen des Huhns.
Zubereitung (Schritt-für-Schritt):
Chilis rösten und einweichen:
Die getrockneten Chilis in einer heißen, trockenen Pfanne rösten, bis sie duften. Dann in heißem Wasser für 15 Minuten einweichen.
Mole-Sauce zubereiten:
Die eingeweichten Chilis abtropfen lassen und zusammen mit Kreuzkümmel, Zimt, Nelken, Schokolade, Erdnüssen, Sesamsamen, Tomaten, Zwiebel und Knoblauch in einem Mixer pürieren, bis eine glatte Paste entsteht.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Mole-Paste für 5 Minuten anbraten. Dann mit Hühnerbrühe ablöschen und weiterköcheln lassen, bis die Sauce dickflüssig wird (ca. 30 Minuten).
Hähnchen kochen:
Die Hähnchenteile in einem separaten Topf mit Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und das Hähnchen für etwa 40 Minuten kochen lassen, bis es durchgegart ist.
Fertigstellen:
Das gekochte Hähnchen in der Mole-Sauce für etwa 10-15 Minuten köcheln lassen, damit es den Geschmack der Sauce aufnimmt.
Servieren:
Das Mole Poblano zusammen mit Reis oder Maistortillas servieren.
Serviervorschläge:
Mole Poblano wird traditionell mit Reis oder Maistortillas serviert und kann auch mit Reis gefüllt als Füllung für Tacos oder Quesadillas verwendet werden.
Aufbewahrung und Reste:
Mole Poblano kann im Kühlschrank 3-4 Tage aufbewahrt werden und auch eingefroren werden.

Cochinita Pibil – Schweinefleisch in Achiote-Marinade
Zutaten (für 4 Personen):
800 g Schweineschulter (in Würfel geschnitten)
3 EL Achiote-Paste
2 Knoblauchzehen (gehackt)
1 Zwiebel (gewürfelt)
2 Orangen (Saft)
1 Limette (Saft)
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Oregano
2 Lorbeerblätter
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
2 EL Olivenöl
2 Bananenblätter (optional, zum Wickeln)
Vorbereitungszeit:
15 Minuten für das Schneiden des Fleisches und das Zubereiten der Marinade.
Kochzeit:
3 Stunden für das langsame Garen des Fleisches.
Zubereitung (Schritt-für-Schritt):
Marinade vorbereiten:
Die Achiote-Paste mit dem Knoblauch, Zwiebel, Orangen- und Limettensaft, Kreuzkümmel, Oregano, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermengen, bis eine glatte Paste entsteht.
Die Schweinefleischwürfel in die Marinade geben und gut vermengen. Das Fleisch mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank marinieren.
Schweinefleisch garen:
In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und das Fleisch darin anbraten, bis es rundum braun ist.
Mit etwas Wasser ablöschen, die Lorbeerblätter hinzufügen und das Fleisch bei niedriger Hitze 2,5 bis 3 Stunden schmoren lassen, bis es zart ist und sich leicht zerteilen lässt.
Optional: Bananenblatt verwenden:
Wenn verfügbar, das Schweinefleisch in Bananenblätter einwickeln und im Ofen bei 180°C etwa 1,5 Stunden backen, bis es sehr zart ist.
Servieren:
Das Cochinita Pibil zerkleinern und mit Reis oder Tortillas servieren. Optional mit Salsa und frischem Koriander garnieren.
Serviervorschläge:
Cochinita Pibil passt hervorragend zu roten Zwiebeln in Essig, frischem Koriander und Reis.
Aufbewahrung und Reste:
Das Cochinita Pibil hält sich im Kühlschrank 3-4 Tage und lässt sich gut einfrieren.
Zutaten & Beilagen für die Cochinita Pibil

Chiles en Nogada – Gefüllte Paprika mit Walnusssauce und Granatapfel
Zutaten (für 4 Personen):
4 große grüne Paprika (z.B. Poblano)
500 g Hackfleisch (Rind oder gemischt mit Schwein)
1 Zwiebel (gewürfelt)
2 Knoblauchzehen (gehackt)
2 Tomaten (gewürfelt)
1 TL Zimt
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver
100 g Rosinen
50 g Mandeln (gehackt)
1 Apfel (gewürfelt)
1 Birne (gewürfelt)
1 Pflaume (gehackt)
100 ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Für die Walnusssauce (Nogada):
200 g Walnüsse (geschält)
100 ml Milch
2 EL Zucker
1 TL Zimt
1/2 TL Vanilleextrakt
Salz nach Geschmack
Für die Garnitur:
1 Granatapfel (entkernt)
Frischer Koriander (optional)
Vorbereitungszeit:
30 Minuten für die Vorbereitung der Füllung und der Walnusssauce.
Kochzeit:
45 Minuten für die Zubereitung der Füllung und das Füllen der Paprika.
Zubereitung (Schritt-für-Schritt):
Paprika vorbereiten:
Die Paprika unter dem Grill oder auf einer offenen Flamme rösten, bis die Haut schwarz wird. In einem geschlossenen Behälter 10 Minuten ruhen lassen, dann die Haut abziehen und die Paprika vorsichtig entkernen.
Füllung zubereiten:
Das Hackfleisch in einer Pfanne anbraten, bis es braun wird. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und weiter anbraten.
Tomaten, Rosinen, Mandeln, Apfel, Birne und Pflaume hinzufügen. Mit Zimt, Kreuzkümmel und Paprikapulver würzen und mit Brühe ablöschen.
10 Minuten köcheln lassen, bis die Früchte weich sind und sich mit dem Fleisch vermengen.
Walnusssauce (Nogada) zubereiten:
Die Walnüsse in heißem Wasser 5 Minuten einweichen, dann abtropfen lassen und schälen.
Die Walnüsse mit Milch, Zucker, Zimt und Vanille in einem Mixer oder mit einem Stabmixer zu einer cremigen Sauce pürieren. Mit Salz abschmecken.
Paprika füllen:
Jede Paprika mit der Fleischfüllung füllen und in eine Servierschale legen.
Servieren:
Die Walnusssauce über die gefüllten Paprika gießen und mit Granatapfelkernen sowie frischem Koriander garnieren.
Serviervorschläge:
Chiles en Nogada wird traditionell mit Reis und einer leichten Tomatensalsa serviert.
Aufbewahrung und Reste:
Chiles en Nogada können gut im Kühlschrank aufbewahrt werden. Reste der Walnusssauce können ebenfalls eingefroren werden.

Pipian Verde – Huhn in einer Sauce aus Kürbiskernen und grünen Tomaten
Zutaten (für 4 Personen):
4 Hähnchenschenkel oder Hähnchenbrust (mit Knochen)
150 g grüne Kürbiskerne (geschält)
2 grüne Tomaten (geviertelt)
1 grüne Paprika (grob geschnitten)
2 grüne Chilis (z.B. Jalapeños oder Serrano)
1/2 Zwiebel (grob gewürfelt)
2 Knoblauchzehen (gehackt)
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Oregano
1/2 Tasse Hühnerbrühe (oder mehr nach Bedarf)
2 EL Pflanzenöl
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Koriander (zum Garnieren)
Vorbereitungszeit:
15 Minuten für das Schneiden der Zutaten.
Kochzeit:
1 Stunde für die Zubereitung und das Kochen des Huhns.
Zubereitung (Schritt-für-Schritt):
Hähnchen anbraten:
In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und das Hähnchen von allen Seiten anbraten, bis es schön braun ist. Danach das Hähnchen herausnehmen und beiseite stellen.
Pipian-Sauce vorbereiten:
In derselben Pfanne die Kürbiskerne anrösten, bis sie leicht gebräunt sind. Dann die Zwiebel, Knoblauch, grüne Tomaten, grüne Paprika und Chilis hinzufügen und für etwa 5 Minuten anbraten.
Pipian pürieren:
Die gerösteten Zutaten in einem Mixer zusammen mit Kreuzkümmel, Oregano und etwas Hühnerbrühe pürieren, bis eine glatte Sauce entsteht.
Hähnchen kochen:
Das Hähnchen wieder in die Pfanne geben, die Pipian-Sauce hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Ganze für etwa 40 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis das Hähnchen durchgegart ist.
Servieren:
Das Hähnchen mit der Sauce anrichten und mit frischem Koriander garnieren.
Serviervorschläge:
Pipian Verde wird traditionell mit Reis oder Maistortillas serviert.
Aufbewahrung und Reste:
Das Gericht bleibt im Kühlschrank 2-3 Tage frisch und kann auch eingefroren werden.
Zutaten & Beilagen für die Pipian Verde

Carne Asada – Gegrilltes, mariniertes Rindfleisch
Zutaten (für 4 Personen):
800 g Rindersteak (z.B. Flanksteak oder Ribeye)
1/4 Tasse Pflanzenöl
1/4 Tasse Limettensaft
3 Knoblauchzehen (gehackt)
1/2 Zwiebel (grob gewürfelt)
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver
1/2 TL Pfeffer
1 TL Salz
1/4 Tasse Koriander (gehackt)
1-2 Jalapeños (optional, je nach Schärfewunsch)
Vorbereitungszeit:
10 Minuten für die Marinade.
Kochzeit:
15-20 Minuten für das Grillen.
Zubereitung (Schritt-für-Schritt):
Marinade vorbereiten:
In einer Schüssel das Öl, Limettensaft, Knoblauch, Zwiebel, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermengen. Das Fleisch in die Marinade legen und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank marinieren (idealerweise über Nacht).
Fleisch grillen:
Das marinierte Fleisch auf einem heißen Grill oder in einer Grillpfanne bei mittelhoher Hitze 6-10 Minuten pro Seite grillen, je nach Dicke des Steaks und gewünschtem Gargrad.
Fleisch ruhen lassen:
Nach dem Grillen das Fleisch 5 Minuten ruhen lassen, damit die Säfte im Fleisch bleiben.
Fleisch in Streifen schneiden:
Das Fleisch gegen die Faser in dünne Streifen schneiden und mit frischem Koriander und optional Jalapeño belegen.
Serviervorschläge:
Carne Asada wird oft mit Maistortillas, Guacamole und Salsa serviert.
Aufbewahrung und Reste:
Carne Asada bleibt im Kühlschrank 2-3 Tage frisch und kann kalt in Salaten oder als Füllung für Tacos verwendet werden.